Statische und dynamische Laserstreulichtanalyse: zwei etablierte Methoden im Vergleich

Die Qualität vieler industriell genutzter Dispersionen und Schüttgüter wird entscheidend durch deren Partikelgrößenverteilung bestimmt. Die Tröpfchengröße von Emulsionen, wie sie beispielsweise für Lebensmittel und Getränke häufig verwendet werden, hat einen wesentlichen Einfluss auf ihre Verwendbarkeit. Mundgefühl, Aussehen, Geschmack und Stabilität sind abhängig von der Partikelgrößenverteilung. Zur Charakterisierung von Emulsionen haben sich zwei Methoden etabliert: die statische und die dynamische Laserstreulichtanalyse. Beide Techniken arbeiten schnell und zuverlässig. Die Methoden beruhen aber auf unterschiedlichen physikalischen Prinzipien. Dies bewirkt, dass die erzeugten Messwerte einige charakteristische Unterschiede aufweisen und daher eine unterschiedliche Aussagekraft haben. Auch in Bezug auf Konzentration, Messbereich und benötigter Probenmenge gibt es Unterschiede. Im Folgenden soll anhand einiger Beispiele aufgezeigt werden, worin die Stärken der jeweiligen Messmethoden liegen.

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